Hintergrundinformationen

Eine Freundin von mir hatte vor vielen Jahren einen komplizierten Wirbelbruch beim 7. Brustwirbel. Manchmal hatte sie deshalb Rückenprobleme.
Diese Freundin wohnte ich gleichen Haus wie ich in Zermatt. Sie kam jeden Morgen kurz vorbei, um Hallo zu sagen. Als sie eines Tages nicht kam, ging ich zu ihr. Sie lag im Bett und konnte sich nicht mehr bewegen. Gemäss ihren Aussagen hatte sie irgendwie im Rücken eine Blockade, welche sie im ganzen Körper lähmte. Sie hatte noch Gefühle in den Beinen, konnte sich aber einfach nicht erheben, um zur Arbeit zu gehen.
Durch diesen Notfall nahm ich kurzfristig von meiner Arbeitsstelle einen freien Tag, um dieser Freundin zu helfen. Ich bat einen Arzt, um zu ihr zu kommen. Dieser gab ihr eine Spritze in die Hüfte und sagte, dass sie am nächsten Tag wieder arbeiten gehen sollte. Ich bliebe den ganzen Tag bei ihr und pflegte sie. Sie konnte nicht aufstehen, um auf die Toilette zu gehen oder irgend etwas zu tun.
Am nächsten Morgen war es nicht besser. Auf meine Anfrage beim Arzt sagte dieser, sie soll arbeiten gehen, er komme nicht mehr vorbei. Ich sagte ihm, dass ich die Frau währen dem ganzen Tage gepflegt hatte und dass sie wirklich nicht aufstehen kann. Er kam trotzdem nicht. Ein zweiter Arzt, den ich anrief, teilte mir mit, dass er wegen Rückenproblemen nicht Hausbesuche mache und nicht kommen werde.
Hier kann sich jeder vorstellen, wie enttäuscht ich über die "Schulmediziner" war. So eine Arroganz von den Ärzten hat mein Vertrauen in die Schulmedizin ziemlich stark beeinträchtigt.
Es blieb mir nichts anderes übrig, als die Freundin irgendwie wieder auf die Beine zu bringen. Also nahm ich wieder frei und massierte ihr den ganzen Tag mehrmals den Rücken mit all meiner inzwischen angeeigneten Kenntnis dieser Materie.
Am nächsten Tag konnte sie unter Schmerzen wieder arbeiten gehen.
Meine Behandlung brachte sie wieder in ein einigermassen erträgliches Leben zurück.
Ein paar Wochen später zeigte mir diese Freundin ein Inserat für Wirbelsäulen-Therapie. Wir beschlossen zu dritt, diesen Kurs zu besuchen.
Also fuhr ich mit zwei Freundinnen nach Wehr in Süddeutschland. Dort wurden wir in der Praxis von Harald und Brigitte Fleig eine Einführung in die Methode für Wirbelsäulen-Therapie nach Dorn und Breuss eingeführt.
Diese Kurse haben wir dann mehrmals erweitert, bis ich auf diesem Gebiet ganz gut zurecht kam.

Meine Kunden verlangten von mir immer häufiger Rücken-Therapien anstelle von Sport- oder
Fussreflexzonen-Massagen.

Durch diese Kurse entwickelte ich mich immer mehr zum Rücken-Therapeut mit meiner eigenen persönlichen Behandlungs-Methode.